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Färöer - Die Schafsinseln im Nordatlantik !

 

 

Flagge Irland

Karte Irland

Am 19.6.2009 flog ich in 1h 20 min von Wien nach Kopenhagen und hier nach 3 stündigem Aufenthalt mit Atlantic Airways von Kopenhagen auf die Färöer Inseln.. Die Flugdauer mit der inseleigenen Fluglinie beträgt 2h 15 min. und man landete auf der Insel Vagar.

Click for Vágar, Färöer Forecast

Mit dem Shuttlebus für 150 DKK fahre ich ins 49 km entfernte Torshavn, die Inselhauptstadt mit etwas über 12000 Einwohnern.
Hat es bei der Landung in Torshavn noch das typische regnerische und trübe Inselwetter so klart es zunehmend auf und in Torshavn scheint dann abends bereits die Sonne. Das (teure) Hotel Hafnia liegt direkt im Zentrum nur wenige Meter vom Hafen entfernt und bei Sonnenschein beginne ich mit einem Rundgang.

Am Hafen im Torshavn

Von meinem Hotelzimmer habe ich einen Blick auf das Rathaus von Torshavn

Das Rathaus von Torshavn

Das Hotel Hafnia ist ein hässlicher Kasten, aber es liegt zentral im Zentrum und direkt dahinter befindet sich die Altstadt auf der Landzunge Tinganes

Das Hotel Hafnia im Zentrum Torshavns

In dem historischen Viertel befinden sich in engen Gassen zahlreiche bunte graßbedeckte Häuser

In der Altstadt Tinganges - Torshavn
altes graßbedecktes Haus auf der Landzunge Tinganes in Torshavn Häuser in der Altstadt Tinganes

Weiter in Richtung Landspitze befindet sich das Staatsministerium

Das Staatsministerium auf der Landspitze Tinganes in Torshavn

Gleich dahinter legt die Fähre Smyril an, die zwischen Thorshavn und Tvoroyri auf Suduroy verkehrt


Die Fähre Smyril verkehrt zwischen Torshavn und Tvoroyri auf Suduroy

Ein paar Meter östlich von der Anlegestelle befindet sich auf einer kleinen Anhöhe die Befestigungsanlage Skansin mit ein paar Bronzekanonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und Leuchtturm

Besfestigungsanlage SkansinLeuchtturm - SkansinLeuchtturm - Skansin

 

Abends gibts ein schockierend teures (DKK 400,00) Dinner im Hotel Hafnia.
Am nächsten Tag wird der ebenfalls teure Mietwagen (EUR 87,00 pro Tag für die kleinste Kategorie) abgeholt und Kirkujbour im Süden von Streymoy besucht. Aber vorerst muß man aus Torshavn rauskommen. Irgendwie bewege ich mich da immer im Kreis. Studiert man die Straßenkarte muß man die Landsvegur nehmen um die Stadt westwärts zu verlassen. Aber diese Bezeichnung hab ich nirgendwo gelesen, schließlich finde ich aber doch irgendwo ein Schild "Velbastadur - Gamlaraett - Kirkjubour" versteckt. Folgt man dieser Abzweigung, dann gelangt man nach 12 km zum Fähranleger Gamlaraett, von wo man nach Sandoy oder Hestur gelangt, oder eben in den historisch bedeutsamsten Ort der Färöer nach , wo man die Olavskirche, die älteste, seit dem Mittelalter im Gebrauch befindliche Kirche sehen kann. Durch Umbaumaßnahmen und Restaurierungen wurde ihr Äußeres aber stark verändert, so daß man nicht denkt hier vor einer mittelalterlichen Kirche zu stehen.

Die Olavskirche - KirkjubourDie Olavskirche - Kirkjubour

Die Ruine der gotischen und somit jüngeren St. Magnus Kathedrale befindet sich ebenfalls in Kirkjubour wird aber zur Zeit restauriert.

Die Ruine der St. Magnus Kathedrale

Kirkjubour wird aber auch heute noch von 76 Einwohnern bewohnt.

Wohnhäuser - KirkjubourWohnhaus in KirkjubourWohnhaus KirkjubourEingangstür an einem Haus in Kirkjubour

Der Abstecher zu dem im Reiseführer genannten Ort Velbastadur lohnt nicht, dafür aber die Fahrt dann nach Sydradalur, wo man bei halbwegs gutem Wetter einen schönen Ausblick auf die Streymoy vorgelagerte kleine Insel Koltur genießen kann.

Blick von Mdina über die maltesische Hochebene nach Norden zum MIttelmeer

Als ich in Sydradalur ankomme, sehe ich, daß es sich bei diesem Ort nur um einen einzigen kleinen Bauernhof handelt und da das Wetter wieder deutlich schlechter wird, beschließe ich nach Torshavn zurückzukehrn um diesmal nach Norden zu fahren. Die nördliche Ausfahrt aus der Hauptstadt ist leichter zu finden, und über den Kollafjördur Tunnel (meinen ersten Färöer Tunnel) fahre ich nach Vestmanna wo Bootsfahrten zu Grotten und Vogelfelsen angeboten werden. Aber bei dem schlechten Wetter finden sich nicht genug Teilnehmer und ob die Tour morgen Sonntags stattfindet kann man mir in der Touristeninformation hier in der kleinen 1200 Einwohner zählenden Stadt (aber somit in der zweitgrößten Stadt von Streymoy) nicht versprechen. Entsprechend trostlos und verlassen sieht der Ort hier aus und so beschließe ich etwas enttäuscht nach Torshavn zurückzufahren.

Am nächsten Tag aber bereits zum Frühstück strahlender Sonnenschein in Torshavn und so plane ich die westlichste Insel der Färöer, das Naturparadies Mykines zu besuchen. Ratsam sei eine Reservierung für die Personenfähre im vorhinein hat man mir gesagt, was ich natürlich nicht gemacht habe. Aber ich will meine Glück versuchen. Sollte ich keinen Platz bekommen, will ich mir immerhin die "Flughafen" insel Vagar ansehen.
Wie gesagt in Torshavn strahlender Sonnenschein. Aber sobald ich über die bekannte Route nordwärts fahre wird das Wetter im trüber.
Nach dem Kollafjördur Tunnel gelange ich über einen weiter mautpflichtigen Tunnel nach Vagar. Bevor dieser Tunnel gebaut wurde, mußte man wollte man von oder zum Flughafen mit der Fähre von oder nach Vagar oder Streymoy übersetzen. Der Tunnel hat die Anreise so deutlich beschleunigt.
Da die Fähre um 10.20 h von Sorvagur nach Mykines ablegt, habe ich vorerst nur wenig Zeit um mir die am Weg liegenden Dörfer anzusehen, aber einen kurzen Stopp im ersten Ort Sandvagur mache ich doch, weil dort die Kirche für Bilder fotogen ist


Kirche von SandvagurKirche von SandvagurKirche von Sandvagur

Für den Ort Midsvagur habe ich keine Zeit - am Flughafen vorbei geht es sofort an den Hafen von Sorvagur wo ich und ein englischer und eine spanische Touristin nach der Brynhild - der Personenfähre nach Mykines suche. Schließlich finden wir sie am Hafen und nachdem bei dem schlechten Wetter nur wenige Passagiere mitkommen möchten, haben wir auch einen Platz um DKK 60,00 darf man von Sorvagur nach Mykines fahren. Einige Stufen geht es von der Anlegestelle hoch

Die Bootsanlegestelle in Mykines

dann steht man im 18 oder wie in manchen Publikationen angegeben 19 Einwohner zählenden gleichnamigen Dorf

Mykines

der Ort wirkt größer weil es mehr Häuser als Einwohner gibt

Im Dorf auf MykinesAuf MykinesAuf Mykines

Die meisten Leute kommen aber nach Mykines um diese Wanderung zu machen

ein Wanderweg führt von Mykines zur vorgelagerten kleineren, durch eine Brücke verbundenen Insel Mykinesholmur.
Einen Hang vielleicht 100 - 120 Höhenmeter nach oben, wo man dann nochmals das Dorf von oben betrachten kann.

Belfast City Hall

An der höchsten Stelle des Weges ein Denkmal für die verunglückten Bewohner von Mykines

Denkmal für die verunglückten Bewohner von Mykines

wenn ich die Inschriften so richtig verstehe, dann sind wohl einige beim Vogelfang, bzw. in den Bergen verunglückt

Inschriften zum Gedenken an verunglückte Mykines - Bewohner

Aber in erster Linie, vorallem auch bei diesem schlechten Wetter mit Nieselregen und starkem Wind, interessieren natürlich die Papageitaucherkolonien.

Papageitaucher

Die Papageitaucher - Puffins - oder Lundis wie sie von den Färingern genannt werden, brüten hier in großer Zahl und werden auch von den Einwohnern gefangen. Gebackener Papageitaucher gilt als Delikatesse.

Papageitaucher auf MykinesPapageitaucher

Die anderen hier vorkommenden Vögel werden dagegen kaum beachtet - die Papageitaucher sind eindeutig die Stars auf Mykines

Vogelwelt auf MykinesPapageitaucher  -  Mykines

Manchmal klart es etwas auf und man hat einen Blick auf die wilde Küsten- und Klippenlandschaft von Mykines

Landschaft auf Mykines

Wenn gleich die Landschaft aufgrund des schlechten Wetters nicht so sehr zur Geltung kommt, die Vögel rechtfertigen den Ausflug hierher auf jeden Fall.

Papageitaucher - Mykinesdas moderne Derry von der mittelalterlichen Stadtmauer aus gesehenPapageitaucherPapageitaucherPapageitaucher

Mykines ist nicht die westlichste Insel der Färöer. Das kleine Mykinesholmur ist noch weiter im Westen und da führt eine Brücke hinüber

Die Brücke von Mykines nach Mykinesholmur

Hier drüben gibts hauptsächlich Schafe

Schafe auf MykinesholmurSchafe auf Mykinesholmur

Am Ende von Mykinesholmur dann wieder ein Leuchtturm

 

Leuchtturm auf Mykineshomur

Der Rückweg ins Dorf erfolgt auf dem gleichen Weg und da komme ich wieder bei den Lundis vorbei ...

Papageitaucher auf MykinesPapageitaucher - MykinesPapageitaucher - MykinesPapageitaucher - Mykines

Wind und peitschender Regen - das Wetter wird immer schlechter beenden die Vogelbeobachtung. Es wird Zeit, das ich ins Kristianshus zurückkomme, den ich bin völlig durchnäßt. Hier bleibt noch ein paar Stunden Zeit sich zu trocknen, bevor uns die Brynhild um 18 Uhr bei inzwischem stärkerem Seegang als noch am Vormittag abholt und uns nach Vagar zurückbringt.

Die Fähre Brynhild legt in Mykines an

Aufgrund des starken Seegangs und der nassen, rutschigen Stiege geht das Boarding nicht ohne Sturz, allerdings gottseidank in die Brynhild ab. Und nach etwa 50 Minuten erreichen wir Sandavagur und nach weiteren 50 Minuten Autofahrt bin ich etwa um 20.00 Uhr im Hotel Hafnia.

Am nächsten Tag wieder ein ambitioniertes Unternehmen. Mit der Smyril soll es nach Suduroy gehen.

Sandstranad - Glencolumbkile

Morgens ist es in Torshavn wie üblich trüb. Aber gewisse Tage eignen sich besser für den Trip. Mo und Mi hat man durch den Fährfahrplan 8 Stunden Zeit auf Suduroy. Also los gehts um 8.00 Uhr stehe ich bereits in der Autoschlange für das Boarden der Smyril die um 8.30 Uhr nach Suduroy ablegt. Die Fähre ist sehr modern und sieht schnittig aus. 127 m lang und wenn ich mich richtig erinnere 22m breit.
Fast so groß wie "mein" Eisbrecher die Yamal die mich zum Nordpol führte, hab ich mir gedacht.
Die Fahrdauer soll 1h 50 min betragen und unterwegs sieht man nach ca. 1h und 20 min. kommt die nur von 1 Familie bewohnte Insel Stora Dimun in Sicht

Die Insel Stora

Kurz danach die unbewohnte aber imposantere, weil steilere und unzugänglicher aussehende Insel Litla Dimun

Litla Dimun

Kur darauf ist es geschafft und wir legen, nicht in Tvoroyri dem Hauptort von Suduroy an, sondern in Drelnes auf der gegenüberliegenden Fjordseite an. Drelnes ist kein Siedlung, hier befindet sich nur der Fähranleger.
Das Wetter hat sich in wunderbarer Weise gebessert, es herrscht hier mittlerweile strahlender Sonnenschein. Hochsommer auf den Färoern und ich mache mich sofort auf den Weg nach Süden. Erster Stopp erfolgt in Vagur, wo die Küstenlandschaft eine beruhigende Wirkung auf mich ausübt.

Küstenlandschaft bei Vagur

Nette Bewohner gibts hier natürlich auch

Schaf - Vagur - Surudoy

Jetzt mache ich mich auf dem Weg nächstes Ziel ist die südlichste Stadt von Suduroy Sumba. Über Lopra gelange ich in einen zweispurigen Tunnel, der 200 Mio FKR (die Färöer Krone entspricht der Dänischen Krone nur die Geldscheine sehen anders aus) gekostet hat um die 250 Einwohner dieser südlichste Gemeinde anzubinden. Aber warum eigentlich ? Kurz vor dem Tunnel zweigt fast unbemerkt die alte Bergstraße ab.

Der Tunnel bei Sumba und die alte Bergstraße

Und von hier geht es noch weiter nach Süden. Eine 2km lange Straße führt zur Funkstation Akraberg und zum Leuchtturm und zum südlichsten Punkt, nicht nur von Suduroy sondern der ganzen Färöer.

Leuchtturm bei Akraberg - Suduroy

Von hier blickt man auf die südlichste Klippen der Färöer

Klippen bei Akraberg

Die Rückfahrt erfolgt natürlich nicht mehr durch den Tunnel bei Sumba, sondern über die alte Bergstraße, die schöne landschaftliche Ausblicke bietet

Ausblick auf der alten Bergstraße von Sumba nach Lopra - Suduroydie alte Küstenstraße nach Sumba

als auch einen Blick auf Lopra

Sumba die südlichste Stadt der Färöer

Auf der Rückfahrt gehts wieder nach Vagur. Doch diesmal unternehme ich einen kleinen Spaziergang in dem Ort und entdecke so manches eigenartige Gebäude.

eigenartiges Gebäude in Vagur auf Suduroy

Aber auch diese schöne Kirche

Kirche von VagurKirche in VagurIn der Kirche von VagurIn der Kirche von Vagur

Von Vagur geht's weiter nach Famjin dem einzigen Ort auf Suduroy der an der wilden Westküste liegt

In der Kirche von Famjin soll angeblich die färöische Ur-Flagge der aufbewahrt werden.
Da sie aber versperrt war, konnte ich dies nicht überprüfen :-)

Kirche von Famjin

Weiter gehts zurück in den Hauptort Tvoroyri zu einem kleinen Stadtbummel. Da fällt natürlich wie eigentlich in allen Orten der Färöer zurerst die Kirche auf und die sieht hier so aus

Kirche im TvoroyriKirchentür - Tvoroyri

weiter geht's Richtung Frodba, weil auf der Straße zu diesem kleinen Ort zahlreiche Basaltsäulen zu sehen sind

Basaltsäulen an der Straße nach FrodbaBasaltsäulen an der Straße nach Frodba

Obwohl Basaltsäulen gibts viele auf dieser Welt z.B. hier auf den Kurilen oder bekannter hier beim Giant's Causeway in Nordirland.

Frodba selbst hat jedoch nichts zu bieten

und so mache ich kehrt und wende mich dem Norden von Suduroy zu. Etwa 10 km nördlich von Tvoroyri und nach dem man einen dunklen und engen Tunnel durchquert hat gelangt man in das hübsche kleine Hvalba.

Hvalba - Suduroy

Von hier hat man einen schönen Blick nicht nur auf das ebenfalls zur Gemeinde Hvalba gehörende Dorf Nes, sondern auch auf die unbewohnte Insel Litla Dimun.

Blick von Hvalba auf NesBlick von Hvalba auf Nes und Litla Dimun

Hübsch ist wieder einmal die Kirche von Hvalba

Die Kirche von HvalbaKirche und Impressionen aus HvalbaImpressionen aus Hvalba

weiter geht die Fahrt durch einen weiteren Tunnel in das 108 Einwohner zählende Sandvik, der nördlichsten Siedlung Suduroys.
Hier befindet sich zur Abwechslung mal ein netter Sandstrand

Sandstrand von Sandvik - der nördlichsten Siedlung von Suduroy

Zurück geht es wieder nach Hvalba und hier wird auch der Vollständigkeit noch die kleine Siedlung Nes besucht

schließlich muß ich mich aber wieder auf dem Weg zur Fähre machen. Um 18.30 Uhr legt die Smyril von Drelnes Richtung Torshavn ab

Klippen bei Dun Aengus

Nach knapp 2h erreiche ich wieder Torshavn und nach 20.30 Uhr bin ich im Hotel Hafnia und ein langer aber schöner Tag endet.

Weil die Fähre so schön war, benutze ich am nächsten Tag wieder eine Fähre. Allerdings eine kleinere M/F Teisting verkehrt zwischen Gamlaraett und Skopun auf der Insel Sandoy. Um ein paar Minuten versäume ich die Fähre, die aber alle 60 min. verkehrt. Also beschließe ich ins nahegelegene Kirkjubour zu fahren. Allerdings ist das Wetter hier und heute genauso schlecht wie bei meinem 1. Besuch lSamstag. Zeitgerecht fahre ich wieder die paar km zum Fähranläger, boarde die M/F Teistin und gelange in nur 30 min nach Skopun auf die zumindest im nordteil relativ flache Insel Sandoy. "Sandoy ist die lieblichste Insel der Färöer" so stehts im Reiseführer. Naja zumindest im Nieselregen und Nebel würde ich bösartig sagen: "Sandoy ist die langweiligste Insel der Färöer". Nach der Ankunft der Fähre fahre ich erstmals zum nur 8km entfernten Sandur, dem Hauptort der Insel mit nur 571 Einwohner. Ja es gibt auf Sandoy keine Orte die auch nur annährend 1000 Einwohner zählen. Viel gibt es hier nicht zu sehen, ein paar hübsche bunte Häuser

Seven Churchesgrasbedeckte bunte Häuser in Sandur

und eine halbwegs schöne Kirche

Kirche von Sandur

Aber immerhin gibt es einen kleinen Laden in dem man den Proviant aufstocken kann und das öffentliche Verkehrssystem dürfte auch funktionieren.

öffentliche Verkehrsmittel auf Sandoy

Auf dem Weg in die beiden Siedlungen im Süden Husavik und Dalur gelangt man über eine Bergstraße ins Hochland und von dort weiter in die 80 Einwohner zählende Gemeinde Husavik

HusavikHusavik

wo wieder einmal die Kirche das fotografische "Highlight" darstellt.

Kirche von HusavikKirche von Husavik

Eine 5 km lange enge Bergstraße führt in den letzten und südlichsten Ort Sandoys, das nur 45 Einwohner zählende Dalur

Dalur - der südlichste Ort auf Sandoy

"Highlight" ist wieder die erst 1957 gebaute Kirche

Die Kirche von Dalur

und auch einige bunte Häuschen

bunte grasbedeckte Häuser in Dalurgrasbedecktes Haus in Dalur - SandoyImpressionen aus Dalur

Der Rückweg ist wieder der gleiche Weg über Husavik nach Sandur.
Von der Bergstraße hat man dann auch einen schönen Blick auf den breiten Sandstrand von Sandur, jetzt weiß man auch warum die Insel Sandoy genannt wird.

Sandstrand bei Sandur

jetzt habe ich genug gesehen von Sandoy. Das Wetter läßt auch nicht so richtig Stimmung aufkommen. Ich fahre die paar km zum Fähranleger nach Skopun und bin nach 30 min. wieder auf Streymoy in Gamlaraett und in weiteren 15 Minuten wieder im "Großstadt"verkehr von Torshavn. Hier überlege ich wegen des Wetters den Tag abzubrechen und zu faulenzen oder weiter in den Norden von Streymoy zu fahren. Trotz des schlechten Wetters überwiegt die Neugierde und das Wissen, das es noch viel zu sehen gibt auf den Färöeren, oder die Angst, daß die Zeit zu knapp werden könnte und ich nicht alles sehen werde ..... Schließlich muß der teure Mietwagen ausgenutzt werden ...
Über die nun schon gut bekannte Schnellstraße geht es aus Torshavn hinaus nach Norden, durch den Kollafjordurtunnel und durch die von mir verhaßte und meiner Meinung nach häßlichste Siedlung, das langgezogene Kollafjordur weiter nach Norden Richtung Tjornuvik.
Im Ort davor stoppe ich erstmals. Das Wetter bessert sich und hier in Haldarsvik ist eine interessante oktogenale Kirche zu sehen

Die oktogenale Kirche von Haldarsvik

Die nächste Siedlung ist schon Tjornuvik - die nördlichste Siedlung von Streymoy

Tjornuvik - nördlichste Siedlung StreymoysKirche von Tjornuvik

Vorallem aber hat man von Tjornuvik aus, den besten Blick auf Risin und Kellingin, jene markanten Felsformationen, die eigentlich vor der Nordpsitze von Eysturoy liegen.

Blick auf Rising und Kellingin von Tjornuvik aus

Danach wird das Wetter wieder deutlich schlechter, trotzdem beschließe ich mir das nächste touristische Highlight hier im Norden Streymoy's anzusehen. Ich fahre etwa 16km zurück nach Hvalvik und biege hier in die Straße nach Saksun ein. Nach 11 km auf einer schmalen Straße durch das Saksuntal erreiche ich die 25 Einwohner Siedlung. Die Landschaft ist hier etwas anderes, das Saksuntal ist breit und lieblich, endet aber an der rauhen Westküste

Das Saksuntal endet an der rauhen WestküsteDas Saksuntal

Die kleinen strohgedeckten Häuser im Ort sind recht pittoresque, hier soll auch eines der schönesten Museen der Färöer sein, aber dafür ist es heute schon zu spät

hübsche Häuser im Saksun

Da das Wetter abe nicht besonders gut ist, es mehr oder weniger stark regnet, hab ich keine Motivation durch diesen eigentlich schönen Ort zu wandern. Außerdem war der Tag heute schon wieder relativ lang, Es ist bereits 17.45h und seit 8.00h bin ich heute unterwegs - von Sandoy bis Nordstreymoy. Bis Torshavn sind es noch ca. 50km und so beschließe ich zurückzufahren und den Tag ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag steht Eysturoy auf dem Plan - Also wieder die gleiche bekannte Strecke von Torshavn bis Nesvik hoch, doch dann über die wichtigste Brücke der Färöer von Streymoy nach Eysturoy in den Ort Oyrarbakki, der als wichtiger Verkehrsknotenpunkt dient.
Das Wetter heute morgen ist furchtbar. Schlechter als je zuvor. In Torshavn relativ starker Morgennebel und Niesel. Nördlich davon beginnt es nicht zu regnen, sondern zu schütten. 3x überlege ich mir, ob ich nicht umdrehen soll, weil die Sicht gegen Null geht. Ich mache es aber auch vorallem deshalb nicht, weil es unterwegs kaum Gelegenheit dazu gibt. Als ich nach Eysturoy gelange hört immerhin der Regen auf und entlang des Sundini, der Meeresenge die Streymoy von Eysturoy trennt fahre ich nach Norden bis zur nördlichsten Siedlung Eidi, die immerhin 644 Einwohner zählt. Für lokale Verhältnisse so etwas wie eine Metropole :-).
Der Regen hat hier völlig nachgelassen, aber es herrscht dafür sehr starker Wind, würde fast sagen Sturm. Die Menschen hier tun sich schon schwer beim gehen. Das hat mir noch gerade gefehlt. Dennoch spaziere ich etwas im Ort herum und mache auch ein paar Aufnahmen. Hübsch ist vorallem natürlich wieder die Kirche von Eidi

Die Kirche von EidiEingangtüre der Kirche in Eidi

Hier in Eidi warte ich mal 1h Stunde und hoffe darauf, daß der Wind sich abschwächt, was er nicht tut. Also begebe ich mich trotzdem auf die Paßstraße 662. Vom höchsten Punkt soll man einen tollen Blick auf den Sundini auf Risin und Kellingin haben, oder auch den Slaettaratindur mit 882m den höchsten Berg der Färöer besteigen können (was ich eigentlich auch für heute eingeplant hatte). All das fällt heute wegen dem Wetter flach. Das dürfte der Slaettaratindur sein. Zumindest kann ich in der Umgebung nichts höheres ausmachen

Der Slaettaratindur mit 882m der höchste Berg der Färöer

uund das dürfte der aufgestaute See Eidisvatn sein

Der Eidisvatn

Da wie gesagt, das Wetter schlecht ist geht es weiter in den kleinen 43 Einwohner zählenden Ort Gjogv der auf der "anderen" Küste von Eysturoy, jene die den Nordinseln zugewandt ist, liegt.

GjogvGjogv

Hauptmotiv ist natürlich auch wieder hier die Kirche

Die Kirche von GjogvKirche von Gjogv

Aber auch bunte strohgedeckte Häuser

Gjogvbunte Häuser in Gjogv

"Berühmt" ist Gjogv vorallem auch wegen seines winzigen natürlich Hafens. Über Schienen und Seilwinden parallel zu den Hafentreppen werden die Boote bei stürmischen Wetter in die Bootsschuppen hinaufgezogen.

Hafen von GjogvBoote im Hafen von Gjogv

Genug gesehen von Gjogv - Obwohl das Wetter besser wird, geht es wieder die Bergstraße zurück und in den Ort der zwischen Eidi und Gjogv liegt, das etwas größere 79 Einwohner zählende Funningur.

Impressionen auf Funningur

Am schönsten ist natürlich auch hier wieder die Kirche

Kirche von FunnignurKirche von Funningur

On the road again - geht es bei schöner werdendem Wetter südwerts den Funningsfjordur entlang

irgendwo am Funningsfjordur

bis zu dem gleichnamigen Ort und dann wieder nach Norden in die kleine 27 Einwohner zählende Siedlung Elduvik

Dunbeg Fort

Ein paar Impressionen aus dem hübschen kleinen Ort

Impressionen aus Elduvikgrasgedeckte Häuser in ElduvikImpressionen aus ElduvikImpressionen aus ElduvikImpressionen aus ElduvikElduvik

weiter geht es in den nächsten Fjord den Oyndarfjordur an dessen Ende sich die Siedlungen Hellur - hier gibt es zumindest eine hübsche Kirche

Kirche von Hellur am Oyndarfjordur

und das gleichnamige 162 Einwohnder zählende Oyndarfjordur befinden

Oyndarfjordur am gleichnamigen FjordOyndarfjordur am gleichnamigen Fjord

Hier gefällt es mir recht gut. Vorallem wohl auch deshalb weil jetzt das Wetter endgültig schön wird.

Oyndarfjordur

Der Ort hat eine schöne grasbedeckte Kirche

Kirche von OyndarfjordurKirche in Oyndarfjordurgrasgedeckte Kirche von Oyndarfjordur

aber auch ein paar hübsche bunte Häuser vor steilen Hängen

bunte Häuser in OynarfjordurBlumen in Oyndarfjordur

Damit wäre eigentlich mein Tagesausflug beendet, aber weil es ert 15.30 Uhr ist und das Wetter gerade wunderbar schön wird, möchte ich mich noch nicht auf den Rückweg machen. Der Südosten von Eysturoy, also die Region um Runavik und Toftir reizt mich weniger, da hier laut Reiseführer die Landschaft eher flach sein soll und die Gegend mehr für an der Wikingergeschichte interessierte Besucher geeignet sein soll. So beschließe ich der einzigen Region einen Besuch abzustatten die nicht im Reiseführer erwähnt wird. Die südwestliche Region von Eysturoy. Von Skalabotnjur den Skalafjordur entlang nach Süden. Die Orte Skala, Strendor sind nicht sehenswert, die Südspitze umrundend wieder nach Norden durch die winzigen Orte Kolbanagjogv, Morskranes bis zum Ende der Straße nach Seltrad.
Wirklich nichts besonderes ist zu sehen. Nur die letzte winzige Siedlung Seltrad gefällt wegen der umgebenden Naturlandschaft

Seltrad an der Sundiniküste im Süden von EysturoySeltrad im Südosten von Eysturoy

Im Prinzip hat de Reiseführer schon recht wenn diese Region nicht erwähnt wird, denn sie bietet nicht allzuviel und die Orte wie Skalabotnur und Skali sind meiner Meinung nach alles andere als schön. Somit mache ich mich wieder auf den langen Weg zurück nach Torshavn wo ich gegen 18.00 Uhr eintreffe und bin jetzt eigentlich froh, daß dieser lange Tag beendet ist.

Am nächsten Tag steht wieder eine lange Etappe an. Erstmal Besuch der Nordinseln. Fahrt durch den längsten Tunnel der Färöer, der bis zu 150 m unter der Meeresoberfläche liegt und von Leirvik auf Eysturoy nach Klaksvik auf Bordoy führt. Aber vorerst galt es den Nebel, der diesmal dichter als je zuvor über die Torshavn liegt zu verlassen und über die allzubekannte Strecke nach Eysturoy zu fahren. Hier geht es diesmal nicht in den Norden nach Eidi sondern quer über die Insel Eysturoy und durch 2 Tunnel nach Skalabotnur in die mehrer Orte die "Gota" im Namen haben :-) nach Leirvik, vo wo aus der 6,3 km lange Tunnel nach Klaksvik der zweitrößten Stadt auf den Färöern führt.
Hier bin ich auf den sogenannten Nordinsel und zwar auf der Insel Bordoy. Fast 10 min brauche ich um diesen längsten aber auch breitesten und best ausgestatteten Tunnel zu durchqueren. Hier in Klaksvik ist es bisher am kältesten von all meinen bisher besuchten Orten auf den Färöeren. Ich schätze nicht mehr als 7 Grad und dazu ein starker unangenehmer Wind. Zu sehen gibts nicht allzuviel, weil es kaum Touristenattraktionen gibt. Immerhin ein interessante Kirche - die große Christians Kirche bietet ein Motiv

Christians Kirche - Klaksvik

Aber ich muß zum Hafen, weil ich da erstmal das Tourist Office aufsuchen will

Hafen von Klaksvik

Ich frage da erstmal nach der Fähre nach Kalsoy, die ist aber heute schon gefahren und fährt es morgen wieder.
Auch Auskünfte über die Busverbindung auf Kalsoy sowie über den Fahrpreis sind etwas widersprüchlich (wie sich auch später noch herausstellen wird). Als ich erwähne, daß ich nach Vidareidi fahren will, sagt man mir dort, daß man hier zur Zeit +21 Grad mißt und strahlenden Sonnenschein hat. Das kann ich kaum glauben, weil Vidareidi nur 18 Straßenkilometer von Klaksvik entfernt liegt. Und wie es in Klaksvik aussieht erkennt man auf dem Bild da oben. Das muß ich sofort überprüfen, sag ich mir.Über 2 unglaublich finstere und enge insgesamt 3,8 km lange und nur 2,50 m breite Tunnel geht es nach Depil und Norddepil. Kaum verlasse ich die Tunnel habe ich diesen Ausblick

Hvannasund und die Inseln Bordoy und Vidoy

Strahlender Sonnenschein - Wirklich unglaublich bei dem Wetter nur wenige km südlich in Klaksvik. Von hier kan man nach Muli der nördlichsten Siedlung von Bordoy fahren. Die Fahrt lohnt aber laut Reiseführer landschaftlich nicht und hier sollen angeblich auch nur mehr 3 Menschen wohnen. Ich glaube diesmal dem Buch und mache mich auf dem Weg über einen aufgeschütteten Damm nach Hvannasund auf die Insel Vidoy und von hier der küste dem Hvannasund entlang nach Vidareidi der nördlichsten Siedlung der Färöer, wo die letzten Reste tiefliegender Wolken verschwinden.

Gallarus-Oratorium - Dingle Halbinsel

In Vidareidi hat man einen wunderbaren Blick auf die Ostküste von Bordoy und die Nordspitze von Kunoy dürfte man auch von hier sehen

Vidareidi - die nördlichste Siedlung der FäröerVidareidi

Ein Blickfang wie eigentlich fast überall auf den Färöern die Ortskirche

Kirche von VidareidiKirche von Vidareidi

Jetzt noch ein paar Impressionen aus Vidareidi

Impressionen aus VidareidiImpressionen aus VidareidiImpressionen aus VidareidiImpressionen aus Vidareidi

Die Rückfahrt verläuft natürlich über die gleiche Strecke. Jedoch sehe ich mich in Hvannasund, noch etwas genauer um

Hvannasund

Hübsch der kleine Hafen von dem aus die Personenfähre nach Svinoy und Fugloy aus ablegen soll. Ich habe aber im Fahrplan keine vernünftigen Verbindungen entdecken können, bei denen man an einem Tag hin und wieder zurück kommen könnte.
Und das wird wohl auch nicht die Fähre sein :-)

verrosteter Kahn im Hafen von Hvannasund

Aber jetzt erst beim Bearbeiten der Bilder entdecke ich die M/F Masin - die Fähre nach Svinoy und Fugloy. Es ist der 2. Kahn gleich hinter diesem Boot

Boote im Hafen von Hvannasund

Da machen diese Boote irgendwie einen zuverlässigeren Eindruck

Steinige Karstlandschaft des Burren

Weiter gehts wieder über die 2 Depils durch die beiden furchtbar finsteren und engen Tunnel Richtung Klaksviv. Und hier werde ich zum ersten Mal von einem hinter mir fahrenden Einheimischen bedrängt. Er hupt und hupt. Ich soll doch schneller durch die Tunnel fahren / oder ihm Platz machen. Aber mehr als 50 km/h sind in dieser Finsternis und der Enge meiner Meinung nach nicht zu riskieren. Als ich dann in einer Ausweichstelle im schwarzen Loch Platz mache, fährt er an mir mit geschätzten 100 km/h vorbei. Ein Wahnsinniger, bei diesen Verhältnissen ?
Wie auch immer ich passiere die beiden Tunnel und fahre aber nicht gleich nach Klaksvik zurück sondern in Richttung Haraldsund auf der Nachbarinsel Kunoy, die wieder durch einen aufgeschütteten Damm mit der Hauptinsel Bordoy verbunden ist.
Der gleichnamige Ort Kunoy liegt auf der Westküste dieser steilsten und gebirgigsten Insel der Färöer. Also muß man vorerst die ganze Insel durch den Kunoy Tunnel durchqueren, der etwas breiter und geräumiger aber genauso finster wie die Tunnel auf Bordoy sind.
Nach ein paar km hat man es geschafft und man kann an der Westküste entlang nach Kunoy fahren. Dieses 81 Einwohner zählende Dorf ist wirklich hübsch gelegen. Vorallem hat man von hier auch einen Blick über den Kalsoyfjordur auf die Siedlungen und Tunnel :-) der langgestrecken Insel Kalsoy - auch Blockflöte genannt, meinem Tagesziel für Morgen, und das alles bei herrlichen Sommerwetter.

Kalsoy von Kunoy aus gesehen

Wunderschön ist hier wiedereinmal die Dorfkirche

Kirche von Kunoy

Jetzt wieder ein paar Impressionen auf Kunoy

Impressionen aus KunoyImpressionen aus KunoyImpressionen aus KunoyFriedhof von Kunoy

bevor es wieder den gleichen Weg zurück nach Klaksvik und von dort über Eysturoy nach Torshavn geht. Schon kurz nach 14.00 bin ich wieder in Torshavn. In Eysturoy überlege ich kurz ob ich nicht doch den Süden dieser Insel, also Runavik und Toftir "machen" soll, der mir ja noch "fehlt" doch dann siegen Faulheit, oder soll man sagen, einmal muß man auch relaxen, bin ja jetzt jeden Tag viel gefahren. Ich gehe in Torshavn ins SMS, das ist der größte Supermarkt ein bischen schauen und Verpflegung einkaufen und teste auch den lokalen Burgerking.

An meinem letzten Tag auf den Färöern hab ich mir die noch fehlende Nordinsel Kalsoy - die Blockflöte genannt wird, wegen ihrer länglichen Form, die nur durch 4 Tunnel unterbrochen wird - "vorgenommen". Heute morgen schon in Torshavn schönes Wetter. Wenn das nur halten wird. Die nur allzubekannte Strecke über den Norden Streymoys nach Eysturoy und Klaksvik in ca. 1h und 10 min bewältigt. Das Wetter is auch hier wunderschön und weiter muß ich hier heute nicht, den am Hafen von Klaksvik wartet schon die M/F Sam um die paar Passagiere und Autos in 20 min auf die Blockflöte, d.h. auf den südlichsten Ort die 9 Einwohner zählende Siedlung Sydradalur zu bringen.

Die Autoföhre M/F Sam auf dem Weg von Klaksvik nach Sydradalur auf Kalsoy

Von der Fähre noch mal einen Blick zurück auf Klaksvik das bei diesem Sonnenschein ganz anders als am Vortag aussieht

Klaksvik von der Fähre M/F Sam aus gesehen

Nach wenigen Minuten schon die ersten Blicke auf Kalsoy

Kalsoy

und nach 20 Minuten erscheint Sydradalur die südlichste 9 Einwohner zählende Siedlung von Kalsoy wo auch die Fähre anlegt

Sydradalur

Hier von der Straße auf Kalsoy, der einzigen Straße auf der Insel, die die 4 Orte von Süd nach Nord verbindet hat man einen wunderbaren Blick auf die Nachbarinsel Kunoy und das einzige gleichnamige Dorf an der Westküste, das ich ja gestern besucht habe.

Blick von Kalsoy auf Kunoy

Auch wenn hier ein Fahrzeug zu sehen ist, ist auf Kunoy kaum mit Verkehr zu rechnen. Die Einwohnerzahl ist einfach zu gering. Richtig erholsam und angenehm ist das und man kann fast überhall halten um die atemberaubenden Ausblicke genießen.

Die Straße Nr. 723 - die einzige auf Kalsoy

Nach nur 2,5 km ist die Metropole von Kalsoy das 52 Einwohner zählende Husar erreicht.

Husar - die 2. Siedlung auf KalsoHusar - KalsoyHusar - Kalsoy

 

Der Blickfang in der Siedlung natürlich wiedereinmal eine schöne rote Kirche

Die Kirche von HusarKirche von Husar

und ein paar bunte Häuser vor steilen Berghängen

bunte Häuser in Husar

weiter geht die Fahrt ins 43 Einwohner zählende Mikladalur. Für diese 8,5 km sind 3 dunkle und enge Tunnel zu durchfahren. Sie sind zwar sogar etwas breiter als jene auf Bordoy, aber Gegenverkehr gibts hier kaum, somit eigentlich kein Problem. Es ist direkt ein Vergnügen hier durchzufahren, denn es gibt Licht am Ende des Tunnels - Mikladalur - für mich der schönste Ort auf Kalsoy

Hier hat man schon einen guten Blick auf die Nordspitze der gegenüber liegenden Insel Kunoy

Blick auf Kunoy von Mikladalur auf Kalsoy

Hübsch die strohgedeckten Häuser von Mikladalur

strohgedeckte Häuser - Mikladalurstrohgedeckte Häuser - Mikladalur

Das "Zentrum" von Mikladalur ist wieder rot

Mikladalur's "Ortszentrum"

Schöne Kontraste zwischen dem Grün des Grases, dem Graublau des Fjordes und dem Rot der Kirche

Die Kirche von MikladalurDie Kirche von Mikladalur

Jetzt auch hier noch ein paar Impressionen aus dem schönsten Ort Kalsoys

Impressionen auf MikladalurImpressionen aus MikladalurBootsschuppen in MikladalurImpressionen aus MikladalurSteilküste bei Mikladalurkleiner Wasserfall mit Regenbogen - Mikladalur

Ich kann mich nur schwer von diesem Anblick hier in Mikladalur losreissen

Impressionen aus Mikladalur

Aber ich muß weiter zur letzten und nördlichsten Siedlung auf Kalsoy

Auf dem Weg nach Trollanes

Ich muß nach Trollanes :-)

Um in diese 20 Einwohner Metropole zu gelangen muß man zuerst den vierten und letzten Tunnel auf Kalsoy durchfahren, der natürlich genauso dunkel wie die anderen drei ist :-)

Der Tunnel vor Trollanes

Dann hat man es geschafft und steht vor der letzten und nördlichsten Siedlung auf Kalsoy

Ortstafel von Trollanes

Hier gibts einen Blick auf die Nordspitze von Kunoy und Vidoy

Blick auf Kunoy und Vidoy von Trollanes ausBlick von Trollanes auf Kunoy und Vidoy

Im Ort de mehr wie ein größerer Bauernhof wirkt gibt es nichts zu sehen. Da bietet sich eine Wanderung querfeld ein zum nördlichsten Punkt dem Kallur an. Von unterwegs hat man einen schönen Blick auf die Siedlung, die Fjorde und die benachbarten Inseln

Blick auf Trollanes, die Fjorde und die benachbarten InselnAuf dem Weg zum Kallur

begleitet wird man ein Stück des Weges nur von diesen zottigen Genossen

Schaf im Norden von Kalsoy

kein Wunder bei diesem saftigen grünen Gras

grünes Gras an der Nordspitze von Kalsoy

Je höher man kommt, desto schöner werden die Ausblicke auf Fjord und Nachbarinseln

Blick auf die Nachbarinseln von der Nordspitze KalsoysBlick von der Nordspitze KalsoysBlick von der Nordspitze Kalsoys

Nach 50 - 60 min ist es geschafft, ich stehe am Kallur, am Leuchtturm dem nördlichsten Punkt Kalsoys

Leuchtturm am nördlichsten Punkt von Kalsoy

Noch einnmal die Ausblicke genießen

Ausblicke vom Norden Kalsoys

bevor der Rückweg nach Trollanes ansteht

Blick auf Trollanes

denn von hier muß ich wieder durch 4 Tunnel zurück nach Sydradalur um um 15.10 Uhr die Fähre nach Klaksvik zur erreichen, denn um 17.00 Uhr muß ich in Torshavn meinen Mietwagen zurückgeben, denn am nächsten Tag fliege ich schon via Kopenhagen nach Wien zurück und ein wunderschöner Urlaub hier auf den Färöern geht leider zu Ende.

Fazit: Zurückgelegte Straßenkilometer in 7 Tagen: 1294. Hätte nicht gedacht, daß das soviel wird auf diesen kleinen Inseln.

Hier eine Slideshow:

 

 

Viel mehr Bilder insgesamt xxx befinden sich im Fotoalbum.

 

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