Banner Chile

Jemen und Sokotra (die Insel des Phoenix) !

 

 

Flagge Jemen

 

Karte Irland

Click for Sana'a, Jemen Forecast

 

Am 31.3.2009 flog ich von FRA mit den 2 netten Schweizerinnen Diana und Linda von FRA nach Sanaa der fast 2 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt des Yemens.
Fluglinie war die Yemenia und die erste Überraschung für mich waren die zahlreichen weiblichen Stewardessen an Bord. Hatte ich doch von einer Fluglinie aus einem streng islamischen Land in erster Linie mit Stewards gerechnet ..... Ich vermute aber, daß die Flugbegleiterinnen eher aus dem nordarabischen Raum stammten, denn blonde Yemenitinen hab ich eigentlich während der ganzen Reise nicht gesehen .... :-) Ich vermute mal, daß in Frankfurt wir 3 die einzigen Touristen unter den Passagieren waren.
Nach nur knapp 2 Flugstunden gab es bereits wieder Bodenkontakt, denn die nur spärlich besetzte Maschine landete in Rom, wo dann doch eine größere Anzahl italienischer Touristen zustieg.
Nach weiteren 5h und 10 Minuten landeten wir pünktlich nach 21h auf dem international Airport von Sanaa.
Durch die Höhenlage von ca. 2200 m herrschen hier keine tropischen Temperaturen vor, wie man es bei einer geographischen Lage von 15 Grad nördlicher Breite vermuten könnte.
Ein automatisiertes Beförderungssystem für das Gepäck gibt es hier nicht und so dauerte es eine gute Stunde, bis jeder unserer 3 köpfigen Kleingruppe unsere Rucksäcke und Reisetaschen erhalten haben.
In der Zwischenzeit habe ich mal optimistisch bei der Filiale einer Bank EUR 200,00 gewechselt.
Einen Beleg gab's dafür nicht und ich habe 51.000 yemenitische Rial bekommen. Ein ganzes Bündel von immerhin neuwertigen Scheinen, denn die größte Banknote ist hier der 1000 Rial Schein. Der Kurs für EUR/Rial war danach im ganzen Land mehr oder weniger stabil.
Außerhalb des Airports wartete unser Guide Aziz bestimmt schon 1 Stunde und man transportierte uns in ca. 1/2 Stunde in die Altstadt Sanaa's ins beliebte 2-Stern Touristenhotel Arabia Felix.
Über hohe Steinstufen steigt man in den 1. Stock wo sich die etwas spartanischen aber sauberen Zimmer befinden. Auf das angebotene Abendessen verzichten wir, mußten wir heute doch schon alle sehr früh aufstehen und der Tag war lang.
Also ab ins Bett. Morgen steht erstmal eine Stadtbesichtigung auf dem Programm.

Doch dann der Schock: Kurz nach 4 Uhr früh. Ein ohrenbetäubendes Geschrei im ohnehin nich gerade leisen Arabia Felix. Der Muezzin schreit seine Propaganda unterstützt durch leistungsstarke Lautsprecher in die Nacht hinaus :-(. Als das Ganze dann erledigt ist, um 5 Uhr das gleiche nochmals, offenbar von einer anderen Moschee von einem anderen Fanatiker und ich glaube vor 6 Uhr eine drittes Mal so ein Geschrei .....
Vor Sonnenaufgang müssen die Gläubigen Muslime zum Gebet gerufen werden. Ja warum, müssen sie denn ?
Wissen sie das nicht ohnehin ? Und warum muß das ganze so laut geschehen ?
Der Nachteil wenn man in einem günstigen Touristenhotel (Preis angeblich um EUR 22,00) nächtigt.
Egal die Sonne war bereits aufgegangen und beieinem eher spartanischen Frühstück, begrüßte uns der Manager
Abdulfatah Al-Sharei der gleichnamigen Agentur, die sich auf den deutschsprachigen Tourismus im Jemen spezialisiert hat. Kurz danach traf unser Guide Aziz ein, der ein kurzer Briefing über notwendige Verhaltensweisen, vorallem bezüglich des Fotografierens gab.

Das Hotel Arabia-Felix

Vorerst steht ein Besuch des Nationalmuseums auf dem Programm bei dem wir Artefakte antiker Kulturen auf dem heutigen Gebiet des Yemens sehen können. Am häufigsten sind Fundstücke aus dem Königreich von Saba, daß zwischen 1000 v. Chr. und 400 n. Chr. mit der Hauptstadt Marib vertreten.
In der Bibel wird der Besuch der Königin von Saba beim bei König Salomon erwähnt. Bedeutung hat die Königin von Saba auch in der äthiopischen Mythologie. Demnach soll sie mit Salomon den Sohn Menelik, den Stammvater der äthiopischen Könige gezeugt haben.
Im Museum darf nicht fotografiert werden. Die Qualität ist auch nicht mit dem berühmten ägyptischen Museum in Kairo zu vergleichen, aber von den oberen Stockwerken hat man doch einen einigermaßen guten Blick auf Sanaa.

Blick über die Altstadt von Sanaa

Nach dem Museumsbesuch folgte dann ein eher mittelprächtiges Mittagsessen in einem überaus hektischen und lauten yemenitischen Restaurant. Die Geräuschkulisse war enorm und Entspannung war hier für mich nicht möglich. Danach der Besuch der Großen Moschee von Sanaa. Wenn ich mich richtig an Aziz' Worte erinnere, die einzige die von "Ungläubigen" besucht werden darf.
Und sie braucht sich wirklich nicht vor anderen großen und schönen Moscheen, etwa der Alabaster Moschee von Kairo verstecken.

große Moschee - Kairo

Mit dem Bau wurde bereits nach dem Tod des Propheten Mohammed begonnen. Sie ist somit eine der ältesten und für mich auch schönsten Moscheen die ich bisher besuchen konnte

die große Moschee von Sanaa
Die große Moschee von Sanaa
In der großen Moschee von SanaaIn der großen Moschee von Sanaa

Nächster Programmpunkt ist die Altstadt von Sanaa die 1988 zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde. Grund dafür sind die zahlreichen mehrere hundert Jahre alten, mehrstöckigen "Turmhäuser".

typisches Haus in der Altstadt von Sanaa
Altstadt von Sanaa
Altstadt von Sanaa

Leider verschlechtert sich das Wetter zunehmend, Regen setzt bald ein, sodaß wir zu einem Rundgang durch den Souk unternehmen. Handwerker produzieren allerlei Waren, alles mögliche wird verkauft.
Hier kauft unser Guide Rosinen. Der Verkäufer mit dem typischen jemenitischen Krumdolch.

Ein Rosinenverkäufer

Am nächsten Tag, dann strahlenden Sonnenschein, so wie es sich eben gehört und die Häuser der Altstadt wirken gleich nochmal doppelt besser.

Altstadt von Sanaa
typisches Haus in der Altstadt von Sanaa


Heute steht ein Ausflug ins jemenitische Bergland nördlich von Sanaa auf dem Programm.
Die Dörfer auf der Strecke bieten zahlreiche schöne Fotomotive

Dorf im yemenitischen Bergland
im yemenitischen Bergland

Inzwischen erklärt unser Guide Aziz die jemenitische Volksdroge Qat, die von 90% aller Jemeniten konsumiert wird.

Aziz mit Qat

Man kaut die Blätter. Sie schmecken aber genau nach nichts und wir Europäer können den Sinn nicht nachvollziehen. Nach Stunden soll sich angeblich eine stimulierende Wirkung, Wohlbefinden und/oder Entspannung einstellen. Ich hab nichts davon bemerkt :-)

Ein besonderer Höhepunkt ist das auf einem unbesteigbar aussehenden Felsen thronende Gebäude Dar al-Hajja. die Sommerresidenz des Immam

Dar al-Hajja

Vor dem Eingang zum Palast befinden sich Kakteen die in dem trockenen Klima offenbar gut gedeihen, in die Besucher offenbar ein paar Sprüche eingeritzt haben

Kakteen unterhalt des Dar al-Hajja

die einer Katze aber auch als Sonnenschutz und Liegeplatz dienen

Katze auf Kakteen

Das Gebäude dient als eine Art Freilichtmuseum und zeigt das (mühseelige) Leben in früheren Zeiten. Die verschiedenen Perspektiven des für mich bisher schönsten Gebäudes beeindrucken immer wieder

Dar al-Hajja


Über zahlreiche Steinstufen erklimmt man die Stockwerke des Gebäudes und hat von hier aus einen guten Blick auf das Harraz Gebirge und die umgebenen Siedlungen.

Das Harraz Gebirge - BergjemenAuf dem Balkon des Dar al-Hajj
Das Harraz Gebirge vom Dar al-Hajj aus gesehen

Das Gebäude ist nicht nur für europäische sondern auch für jemenitische Besucher eine Attraktion

Besucherin im Dar al-Hajj

und auch gerne von Hochzeitsgesellschaften gebucht

jemenitische Hochzeitsgesellschaft im Dar al-Hajj

Weiter gehts nach Thula, eine 2700, 2800 m hoch gelegene Stadt im Bergjemen mit einer alten Stadtmauer und großartigen Häusern aus behauenem Naturstein.

Der Ort Thula im BergjemenDer Ort Thula im Bergjemen

Aber hier wurden wir dann auch von Souvenirverkäufern überfallen, wie noch nie zuvor. Den ganzen Weg durch den Ort wurden wir gedrängt, doch in diesen und jehen Shop zu gehen um etwas zu kaufen.
In Ruhe zu fotografieren ist hier kaum möglich und so erstehe ich dann doch noch einen jemenitischen Krumdolch mit 8000 Rial viel zu teuer wie sich nachträglich herausstellt .....
Thula war irgendwie lästig. War wie ein Spießroutenlauf wegen der Souvenirverkäufer und so bin ich dann doch froh, als es weiter geht, in eine noch größere Höhenlage ins mehr als 2900 m hoch gelegene Koukaban.

Die fast 3000m hoch gelegene Siedlung Koukaban im Bergjemen

Komisch hier gibt es wieder keine lästigen Verkäufer, dafür aber atemberaubende Blicke in Schluchten und hinab bis zum Verwaltungsstädtchen Shibam

Blick in die Schluchten von Koukaban

Hier wandern wir auch hinunter bis Shibam, wo uns dann das Auto wieder abholt und uns zurück nach Sanaa bringt. Ein schöner Tagesausflug geht zu Ende. Heute heißt es früh zu Bett gehen, denn für Morgen ist bereits um 05.00 Uhr ! unser Flug nach Sokotra angesetzt. Was für Flugzeiten diese Yemenia nur hat .....

Der nächste Tag begann sehr früh. Schon um 2.30 Uhr läutete der Wecker, oder besser gesagt das Handy.
Wenigstens blieb mir so, der Muezzin erspart. Aber auch auf ein Frühstück um 3.00 Uhr kann ich verzichten.
Der Fahrer war schon da und so ging es zum Airport, in dessen Nähe auch unser Guide Aziz wohnte.
Flaschen mit Hochprozentigem hat er schon einen Tag vorher neutral in Mineralwasserflaschen abgefüllt und uns Touristen je eine davon ausgehändigt, diese sollten wir im Hauptgepäck nach Sokotra mitnehmen.
Eine offenbar bewährte Praxis eines erfahrenen Reiseleiters, der nicht so viel von muslimischen Regeln hält.
Wir taten ihm den Gefallen, denn als Tourist darf man bis zu 1l alkoholische Getränke einführen.
Das Einchecken für den Flug war erfreulicherweiser weniger chaotisch als befürchtet und schon kurz vor 5 Uhr hob die Maschine der Yemenia ab. Vorher mußte ich allerdings noch den Platz wechseln, denn jemenitische Frauen, wie üblich völlig verschleiert hatte man den Platz beim Notausgang zugeteilt, was so nicht geht. Frauen im Jemen dürfen dort nicht sitzen. Können sie doch nicht lesen und auch nicht die Instruktionen verstehen, was im Notfall zu tun ist ....... Die Stewardessen, die wohl nicht aus dem Jemen kamen hatten alle Hände voll zu tun um Sitzplätze neu zu arangieren, sodaß keine einheimischen Frauen neben Touristen saßen .....

Schon nach einer knappen Stunde landete sie bereits wieder, denn wir waren am südyemenitischen Küstenort Mukalla angekommen. Manche Passagiere stiegen aus, neue ein und nach erneut 50 Minuten Flugzeit über dem Golf von Aden landeten wir schließlich bereits um 07.30 Uhr auf unserer Wunschinsel - Sokotra.
Beim Verlassen der Maschine merkt man sofort, das hier ein anderes tropisches, feuchteres und wärmeres Klima als auf dem jemenitisches Hochland herrscht.
Eine Aufnahme der Maschine und des Flughafengebäudes ("Welcome to Socotra") wurde mir, wie befürchtet nicht gestattet. Normalerweise mache ich solche Aufnahmen wo immer das möglich ist, aber hier im Jemen ist man halt etwas paranoid, was solche Dinge betrifft, Spionage, usw ..... :-)
Zumindest von außen konnte ich das wenig sehenswerte Flughafengebäude fotografieren, nachdem die lang dauerende Gepäcksausgabe erledigt war.

Soqotra Airport

Socotra, das ist eine Insel, die etwa 350 km südlich der arabischen Halbinsel liegt, aber nur etwa 100 km östlich von Somalia liegt. Dennoch gehört die Insel zum Jemen.

Karte Sokotra

Sokotra ist angeblich seit ca. 3000 Jahren besiedelt, wurde bereits in der Antike von den alten Griechen besiedelt,
war portugiesische, britische Kolonie und gehört seit der Unabhängigkeit des Südjemens von Großbritanniens zum Südjemen. Seit der Vereinigung des Südjemens mit dem Nordjemen im Jahre 1990 ist Sokotra jemenitisches Hohheitsgebiet. Die Insel ist 3.579 km2 groß und wird lt. einer Volkszählung im Jahr 2004 von Menschen bewohnt. Auf 2 der weiter westlich gelegenen Inseln leben insgesamt etwa 400 Einwohner.
Hauptort ist das etwa 8.500 Einwohner zählende Hadibu.
Und dort ging es auch hin. Aziz hatte sofort unseren sokotrischen Chauffeur Said entdeckt.
Ach noch etwas, Sokotra wird in der Mythologie auch als Insel des Phoenix bezeichnet.
Phoenix ein Vogel dessen Größe und Gestalt der eines Adlers gleichen und dessen Kleid aus purpurfarbenen Federn besteht, soll sich laut der griechischen Mythologie, wenn er sein Ende nahen fühlt auf der Insel ein Nest aus Zimt und Weihrauchzweigen bauen, um sich, umgeben von Wohlgerüchen, selbst zu verbrennen. Aus seiner Asche jedoch soll sich ein junger Vogel in voller Pracht und Herrlichkeit erheben.

Nach nur 15 minuten war auf einer asphaltierten Straße, die entlang der Küste um fast die ganze Insel läuft, der Hauptort erreicht. Hier dann ein Kulturschock. In der "Hauptstadt" gibt es keinen Asphalt mehr, Ziegen auf den Straßen, Häuser aus Stein, Bretterbuden und Läden die mehr an Verschlägen erinnerten.

Impressionen aus Hadibu
Impressionen aus Hadibu

Einchecken tut man in Hadibu am besten hier. Hinter dieser Baustelle versteckt sich das Summerland Hotel

Loch Willy

Das Beste was es in der Hotellerie auf Sokotra gibt. Ein *** (3 Stern) Hotel. Die Zimmer sind wirklich top.
Bad, Dusche, WC, Klimaanlage, bequeme Betten, Sateliten TV. Wer hätte damit in Hadibu gerechnet.
Die Zimmer sind viel besser als im Arabia Felix in Sanaa.
Das Restaurant ist jedoch im Summerland noch nicht ganz fertig. Man soll im Freien durch ein Plane von der Sonne geschützt sein Frühstück einnehmen, wenn es denn kommt, d.h. wenn man sich mit dem "Personal" verständigen kann.
Unser Guide Aziz beschließt, daß wir in ein anderes uriges Lokal wechseln und er bestellt dort mal "Eierspiegel" = Spiegeleier mit Brot und Tee. Dieses "Restaurant" wird nur von Einheimischen frequentiert, aber man kann hier essen, wenn gleich das ganze etwas laut und hektisch abläuft .... Aziz bestellt auch hier gleich das Mittagessen, also Fisch vor.
Danach geht es zu einem ersten Ausflug mit dem Toyota Landcruiser gesteuert von unserem sokotrischen Fahrer ins Inselinnere.

Und nach kurzer Zeit sieht man sie schon, jene Succulenten weswegen Socotra mit dem UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde

Flaschenbaum auf Socotra
Flaschenbaum auf Socotra
Flaschenbaum auf Socotra

Wir wandern in einem ausgetrockneten Flußbett zu einem kleinen Wadi. Das Gewässer hier ist aber ein stehendes Gewässer und somit herrscht hier Bilharziose Gefahr, sodaß wir auf ein Bad verzichten und zum Auto zurückwandern, daß uns wieder nach Hadibu zum Mittagessen bringt, woder bestellte Fisch im lauten Restaurant bereits zubereitet ist. Danach gibt es Mittagsruhe im klimatisierten Summerland Hotel und gegen 3 Uhr fahren wir zum Strand von Delisha an der Nordküste Sokotras.

Am Strand von Delisha
Am Strand von Delisha

Hier kann man nicht nur in der ruhigen Brandung wunderbar baden, sondern auch die sokotrische Jugend beim Beach Soccer beobachten.

Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von DelishaDie sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Die sokotrische Jugend beim Beach Soccer am Strand von Delisha

Es dauert nicht lange und die Touristen sind mit von der Partie :-)

Touristen beim Beach Soccer am Strand von DelishaTouristen beim Beach Soccer am Strand von Delisha
Touristen beim Beach Soccer am Strand von Delisha

Nach dem Spiel geht es wieder nach "Hause" ins Summerland Hotel. Abendessen gibt es im besten Restaurant von Hadibu. Im Taj Hotel. Geschnittenes Fleisch mit Brot steht auf der Speisekarte.
Am nächsten Tag beginnt endgültig unser Camping Abenteuer. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Summerland, das gar nicht so einfach zu organisieren war, erzählte uns Aziz frustriert, daß es auf der ganzen Insel kein Gas zum Kochen gäbe. Das Versorgungsschiff vom Festland habe aufgrund der Piratenüberfälle im Golf von den schon lange nicht mehr Sokotra angelaufen und mit dem Flugzeug dürfe man kein Gas transportieren.
So müße man wohl oder übel mit Holz Feuer zum Kochen machen. Aziz scheint darüber am meisten frustriert zu sein und murmelt etwas von "Ich hasse diesen Job ....". Er läuft von Laden zu Laden und irgendwie treibt er doch noch Gas auf (vermutlich zahlt er ein Vielfaches ....).

Der Geländewagen ist bereits beladen und die

Der Toyota Geländewagen beladen in Hadibu

Fahrt ins Landesinnere könnte beginnen. Wir kurven aber noch in Hadibu herum. Aziz muß noch Lebensmitteln und Wasser für das Camping besorgen. Wir nutzen die Zeit um in den zahlreichen Läden Dosen mit Ananas, Birnen und Fruchtsalad für das Desert zu besorgen, was Aziz gar nicht so gerne sieht. Offenbar denkt er, daß wir seiner Verpflegung nicht vertrauen .....

Die Fahrt führt vorerest entlang der gut ausgebauten asphaltierten Küstenstraße

Küstenstraße auf Sokotra

dann biegen wir von der Küstenstraße ab und fahren auf einer steinigen Piste ins Landesinnere.
Entlang der Strecke immer wieder kleinere Orte, die alle über eine Moschee verfügen. Im Hintergrund das bis zu 1500 m hohe Zentralgebirge

kleine Ortschaft auf Socotra mit Moschee

Je weiter wir dabei ins Hochland vordringen, desto mehr für Socotra typische Bäume sehen wir.
Hier erklimmt Aziz einen Weihrauchbaum

Aziz auf Weihrauchbaum

Das Hochplateau ist mit Steinen übersät, die Erde ist braunrot von eisenhältigen Mineralien, die Sonne brennt bis zu 40 Grad heiß im April und in Steinhäusern lebt die sokotrische Urbevölkerung.

Im Hochland von Sokotra
Im Hochland von Sokotra
Im Hochland von Sokotra
Hochlanddorf auf Sokotra

Die Kinder in diesem Dorf sind hier sehr freundlich und wollen gerne fotografiert werden (was nicht überall so der Fall ist)

Kinder aus einem Hochlanddorf -Sokotra

Auf dem Plateau vom Diksum - ziemlich genau im Zentrum der Insel, sehen wir sie dann, jene Gewächse für die Sokotra so berühmt ist und die hier endemisch sind: Dracaena cinnabari - der Drachenblutbaum

Drachenblutbäume auf dem Plateau von Diksum
Drachenblutbäume auf Socotra

Laut Aziz ist es hier viel zu heiß für unser Picknick und so fahren wir wieder hinunter zu einem kleinen Wadi um im Schatten Mittagspause zu machen.

Wadi unterhalt des Diksum PlateauWadi unterhalt des Diksum PlateauWadi unterhalt des Diksum Plateau

Unter schattigen Palmen genießen wir noch nur das Picknick

Palmen auf SokotraPalme auf Sokotra

sondern können auch gleich die nächste besonderheit Sokotras die Schutzgeier, die durch unser Essen angelockt werden, bebobachten

Schmutzgeier - SokotraSchmutzgeier - Socotra
Schmutzgeier Socotra

Nach dem Picknick geht es wieder hinauf auf das Plateau von Diksum, die Zelte werden aufgestellt und die Drachenblutbäume werden in der tiefer stehenden Sonne fotografiert

Auf dem Diksum PlateauAuf dem Diksum Plateau
Drachenblutbäume auf dem Diksum PlateauDrachenblutbaum - DiksumDrachenblutbaum - Diksum
Drachenblutbaum auf dem Diksum Plateau
Drachenblutbau auf dem Diksum Plateau
Drachenblutbaum auf dem Diksum Plateau
Drachenblutbaum - Diksum
Drachenblutbäume - DiksumDrachenblutbaum - Diksum

Während wir Bäume fotografieren, bauen Said und Aziz inzwischen die Zelte auf

Said und Aziz bauen die Zelte auf dem Plateau von Diksum auf

Am nächsten Morgen natürlich wieder strahlendes Wetter. Das Camping ist sehr komfortabel. Frühstück an einem Tisch mit Campingstühlen. Nur Schatten gibt's hier leider keinen.

Camping auf dem Diksum Plateau
Camping auf dem Diksum Plateau

sodaß ich mich bald wieder auf dem Weg mache um im morgendlichen Licht zu fotografieren - Bäume .....

Drachenblutbaum - Diksum Plateau
Drachenblutbaum - Diksum
Drachenblutbäume - Diskum
Auf dem Diksum Plateau
Diksum Plateau Sokotra

Meine Freunde die Schmutzgeier besuchen uns auch hier auf dem Diksum Plateau

Schmutzgeier auf dem Diksum Plateau
Schmutzgeier auf dem Diksum Plateau
Schmutzgeier - Diksum

Die jungen Schmutzgeier sind dunkler als die Erwachsenen

junger Schmutzgeier - Diksum

für mich ist Sokotra nicht die Insel des Phoenix, sondern die Insel des Schmutzgeiers :-). Irgenwie mag ich diese netten Vögel.

Schmutzgeier - Diksum
Schmutzgeier - Diksum

Allmählichlich wird es ernst. Said belädt bereits sein Fahrzeug

Beladen des Fahrzeuges - Diksum Plateau

Doch bevor wir aufbrechen, schnell noch ein paar Aufnahmen von den Bäumen und "meinen" Geiern


Schmutzgeier - Homhil
Abfliegende Schmutzgeier - Homhil

Auf dem Weg ins Tal sehen wir oft tiefe Schluchten, die das zentrale Plateau von Sokotra zergliedern

Schluchten im zentralen Plateau von Sokotra

Weiter unten sehen wir dann schöne Exemplare der Flaschenbäume

Flaschenbaum - Sokotra
Flaschenbaum - Sokotra
Flaschenbäume - Sokotra

Der nächste Besuchspunkt ist die Grotte von Dhi Jab, die bis zu 15 m hoch ist und oftmals noch den Menschen hier im Hochland als Wohung gedient hat. Heute werdeh zumindest die Ziegen hier gehalten.
Picknick gibts erneut bei einem schönen Wadi, wo nur wie bisher üblich der Wasserstand für ein Bad zu gering ist

Wadi auf Sokotra

Zumindest im Schatten kann man ganz gut rasten und picknicken

Pickinick auf Sokotra

Wie gut, daß Aziz so clever war den einheimischen folgende Köstlichkeit abzukaufen

Wassermelonen Picknick !!Wassermelonen Picknick !


Wassermelone !!!! Für mich der kulinarische Höhepunkt und das beste was man bei der Hitze zu sich nehmen kann.

Weiter gehts zu den Dünen von Nojad und zum tollen weißen Sandstrand.
Jedoch genau hier gibts eine Reifenpanne und das ist gewiß nicht der beste Platz zum Reifenwechseln .....

Reifenwechsel am Strand von Nojad

Der Strand hier ist jedoch atemberaubend schön

Strand von Nojad

aber die Wellen sind hier an der Südküste Sokotras dermaßen stark und hoch, daß leider an ein reguläres Baden oder Schwimmen nicht zu denken ist. Jede ankommende Wellen spült einen wieder zum Ausgangspunkt an den Strand zurück. Es ist eher ein Wellenspringen, ein Kampf gegen die Wellen .... :-).
Dennoch frühmorgens ist die Landschaft hier sehr schön

Felsen am Strand von Nojad

Und der Strand eignet sich wunderbar als Campingplatz

Camping am Strand von NojadCamping am Strand von Nojad

Weil es so schön ist bleiben wir hier einen Tag länger.
Schließlich geht's dann am darauf folgenden Tag doch weiter wieder über das Gebirge ins Naturschutzgebiet Homhil. Über steile und steinige Pisten geht es ins Inselinnere

steinige und steile Pisten im Inneren von SocotraIm Inselinneren von Socotra

vorbei an blühenden Flaschenbäumen

Flaschenbäume - SocotraFlaschenbaum - Socotra
blühender Flaschenbaum - Socotra
blühender Flaschenbaum - Socotra

auf der Strecke passieren wir auch einfachste und kleinste Siedlungen der Hochlandbewohner

Siedlung de Hochlandbewohner - Socotra

Zu Mittags wieder ein Picknick an einem schattigen Platz. Naan Brot wird mit Paprika, Zwiebel, Gurken, Tomaten und Thunfilsch gefüllt.

Picknick auf Socotra

Diese Picknicks werden immer begierig von diesen Genossen beäugt ...

Ziege beim Picknickplatz

Am frühen Nachmittag erreichen wir schon unseren Campingplatz. Die Distanzen sind ja recht klein auf Socotra und während Aziz und Said sich daran machen die Zelte aufzustellen, "befiehlt" er uns inzwischen diesen "Aussichtsfelsen" zu bezwingen.

felsige Landschaft bei Homhil

Auf der Strecke - blühende Flaschenbäume

blühender Flaschenbaum - Homhil
blühender Flaschenbaum - Homhil

Ganz oben sogar noch der Schönste. Ein Vertreter der Gattung Drachenblutbaum

Drachenblutbaum - Homhil

Hier oben versperrt uns dann eine senkrechte Felswand den Weg weiter nach oben.
Linda die Tollkühne will hier weiter nach oben, ich sage aber, daß dies ein unkalkulierbares Risiko für uns mit Halbschuhen versehene Touristen wäre und dränge eher nach unten, wofür wir uns auch dann entscheiden :-)
So bleibt uns von dieser fast Besteigung nur der Blick von oben nach unten auf das Plateau von Homhil, wo gerade unser Lager vorbereitet wird.

Das Plateau von Homhil
Das Plateau von Homhil unser Lager für die Nacht

Am nächsten Morgen wir fahren gerade durch eine atemberaubende Szenerie aus Drachenblutbäumen begegnen uns Kinder der Hochlandbewohner, die Jungen auf Eseln reitend, die Mädchen verschleiert. Leider sind sie sehr zurückhaltend und lehnen ein "Sora" ein Photo kategorisch ab

Drachenblutbäume und Kinder der Hochlandbewohner bei HomhilBlackwater River - Lismore

Diese Piste bei Homhil könnte man auch als Drachenblutbaum - Drive bezeichnen :-)

Drachenblutbaum Drive - Homhil
Drachenblutbäume - Homhil
Das Homhil Schutzgebiet

Vielleicht auch die schönsten und lustigsten Flaschenbäume hat es (gibt es :-)) hier in Homhil

Flaschenbaum - Homhil
Flaschenbaum - Homhil
Die Blüte des Flaschenbaums - Homhil

aber auch die Drachenblutbäume blühen hier

blühender Drachenblutbaum - Homhil

Von Homhil aus wandern wir in ca. 1 1/2 Stunden bis Küste hinunter und genießen dabei atemberaubende Blicke

Wanderung von Homhil an die KüsteWanderung von Homhil an die KüsteWanderung von Homhil zur KüsteWanderung Homhil - Küste

Als wir die Küste erreichen geht die Fahrt weiter zur phantastischen Dünenlandschaft von Irsil

Die Dünen von Irsil

wo wir campieren. Hier wollen wir wieder 2 Tage bleiben

Essenszubereitung im Camp von Irsil

Hier ist es das erste Mal, daß wir soetwas wie "Massentoursimus" auf Socotra entdecken.
Die besten Camping Plätze wurden von einer relative großen Anzahl von Italienern in Beschlag genommen.
Überhaupt bisher haben wir keine deutschen Touristen gesehen, aber viel Italiener.
Keine Ahnung warum dies so ist, Aziz weiß es auch nicht, welche Agentur da in Italien so massiv für Socotra wirbt.
Der Campingplatz ist nicht ganz optimal. Zum Strand muß man eine Piste überqueren und ein kleinen steinigen Hang hinabklettern. Dafür gibts neben der Piste ein kleines Süßwasserbecken.
Schatten am Strand gibts aber keinen und die Sonnenschirme werden alle gnadenlos vom Wind gekippt.
Aber die Brandung hier im Osten der Insel ist gering und so kann man im Gegensatz zum Strand von Nojad hier angenehm Schwimmen.
Der brave Aziz belohnt uns mit

fangfrischer Fisch im Camp von Irsil

fangrischem Fisch, den er uns zum Mittagessen köstlich zubereitet.
Welcher Fisch das sei, wollen wir wissen. Aziz :"das ist die Sorte Nr. 2 !" :-)
Wer immer was dazu beitragen kann und mir den Namen dieses Fisches verraten kann, bitte mail an admin@offthebeatentrack.at .

Nachmittags fahren wir mit dem Geländewagen bis an die Spitze der kleinen Halbinsel die sich bei Irsil nach Osten in den indischen Ozean erstreckt - Bis an die Ostspitze Socotras.
Und erleben dabei folgende Landschaften

Landschaft bei Irsil an der Ostspitze SocotrasLandschaft an der Ostspitze Socotras bei Irsil

unweit vom letzten Fischerdorf sehen wir dahinrostende russische Panzer, die nach einem Manöver im Jahr 1980, daß die Russen hier als der Südjemen noch kommunistisch war, nicht mehr mitnahmen.
Als ich fotografieren will, erklärt mir Said sofort, daß dies streng verboten sei .....

Als wir von diesem kleinen Ausflug auf den Campingplatz zurückkehren, warten schon die Fischer vor unseren Zelten, denn Aziz hat vorher schon versprochen Fisch zu kaufen. In anderen Ländern hätte man schon unsere Zelte ausgeräumt. Hier nichts. Die Leute warten stundenlang auf unsere Rückkehr, damit wir Ihnen ein paar Fische abkaufen !

Dihamri - Bester Platz zum Schnorcheln auf Socotra
Schutzgebiet DiHamri

was als bester Platz zum Schnorcheln und Tauchen auf Socotra gilt. Zwischen den Korallen tummeln sich zahlreiche Fische aller Farben und Arten. Leider sind die Korallen auch sehr scharfkantig und so zerschneide ich mir Daumen und einen Finger daran. Es blutet heftig und die Schnitte sind noch tagelang zu sehen, aber Salzwasser schließt auch die Wunde recht rasch. Ein weiteres Manko ist, daß man beim Schnorcheln fast zwangsläufig einen Sonnenbrand bekommt .... Die großen Steine gilt es auch einmal ohne Schuhe zu überwinden, bis man im Wasser ist .... :-)
Aber einen gemütlichen schattigen Platz zum Relaxen und zum Picknicken haben die Leute hier gebaut.
Und mein Lieblingsvogel besucht mich hier auch noch :-)

Schutzgeier - DiHamri
Schmutzgeier - DiHamri

1 Woche ist nun um, seit wir in Socotra angekommen sind und wir fahren wieder nach Hadibu um im Summerland Hotel zu übernachten. Um Salz abzuduschen und unsere (meine :-) ) Wunden zu lecken, um den Sonnenbrand zu behandeln. Kaum erreichen wir die Hauptstadt, da bestellt Aziz schon im besten Restaurant Grillhähnchen für das Abendessen. Um 7 Uhr marschieren wir also in Taj Restaurant und bekommen schön verbrannte, außen fast schwarze, aber innen köstliche gegrillte Hähnchen. Die wir absofort als Flammenwerfer Hühner bezeichnen :-)

Am nächsten Tag ist nochmals großes Einkaufen angesagt, Aziz kauft am Fischerhafen von Hadibu Eis für seine Kühlbox !

Fischerhafen von Hadibu
Eisproduktion in Hadibu

Wir kaufen noch ein paar Softdrinks in den "gut sortierten" Läden von Hadibu und los gehts in den äußersten Westen nach Qalansiya.
Qalansyia ca. 70 km westlich von Hadibu gelegen bietet die schönsten Strände und Lagunen, das klarste und ruhigste Wasser und unglaublich smaragdgrünes Meer

die weißen Strände von Qalansiya
Qalansiya
Qalansiya
Schwimmen am Qalansiya Beach

Picknickplatz und Campingplatz war leider etwas entfernt von diesem Traumstrand. Hier hätte es auch nirgendwo Schatten gegeben.

Picknick - Platz bei Qalansiya

aber man konte im maximal knietiefem Wasser durch die diversen Lagunen waten, wenn das nicht ein paar kleine Stingrays gewesen wären, die den beiden Angst eingejagt haben .... :-)

Abendessen gab's eine wie üblich riesige Portion Spaghetti mit Thunfisch und danach etwas ambitionslos dargebrachten socotrischen Tanz mit ebensolcher Musik.

Am nächsten Tag sollte eine Bootsfahrt von Qalansiya nach Shoab auf dem Programm stehen. Ein Fischerort der nicht per Straße erreichbar ist, ganz im Westen der Insel.
Aber leider hatte mich diese Nach die Übelkeit stark erwischt und ich mußt 5x vor das Zelt.
Keine Ahnung was es war, ich vermute ich hatte den Thunfisch nicht vertragen.
Beim Frühstück konnte ich nichts anfassen, nur Tee trinken und so hab ich die Bootsfahrt, die vielleicht eine Schaukelei werden würde gestrichen und mich vormittags stattdessen in den oben gezeigten Räumlichkeiten ausgeruht.
Gegen Mittag als Linda und Diana von der sehr schönen Bootstour zurückgekehrt sind, habe ich dann die letzte verbliebene Dose Ananas zur Hälfte genossen und ich war so halbwegs wieder hergestellt.
Die Rückfahrt nach Hadibu erfogte über einen Salzsee, an dem wie schon der Name sagt, salz gewonnen wird :-)
und über einen Platz an dem noch kaum erforschte prähistorische Fußabdrucke und Zeichnungen im felsigen Boden zu sehen sind.
In Hadibu hab ich mich erstmals mit Keks und Aufputschmittel Gewadal fit für das Abendessen im Taj Restaurant - ja es gab wieder Flammenwerfer Hähnchen gemacht.
Eine richtige Abschiedsfeier mußte mangels vorhandenem Lokal in Hadibu leider ausfallen.
Damit war unsere Reise in Sokotra im Prinzip auch schon beendet.
Am nächsten Morgen nochmal ordentlich gefrühstückt im Summerland (Eierspiegel + Käse + Nutella), was ich vielleicht besser unterlassen hätte, denn ab Nachmittag kam wieder diese Übelkeit zurück ?!
Ab 13 Uhr dann der Flug von Sokotra via Mukalla nach Aden und nach einigem hin und her von Aden nach Sanaa und von dort dann um Mitternacht mit Yemenia wieder via Rom in etwa 8 Stunden nach Frankfurt.
Eine schöne Reise gingt hier am 14. April 2009 zu Ende.

Viel mehr Bilder insgesamt 557 befinden sich im Fotoalbum.

 

Nach oben